Allgemeine Geschäftsbedingungen
(AGB)
1 | Leistungsumfang
Die Dienstleisterin Anne - Sophie Montandraud Sellmaier vermittelt Inhalte im Rahmen von Coachings, Kursen und Schulungsformaten auf Grundlage ihrer persönlichen Erfahrungen sowie ihrer fachlichen Tätigkeit, unter anderem als Doula. Ziel der Angebote ist es, Wissen, Selbstreflexion sowie die persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fördern und sie mental und methodisch zu begleiten.
Alle Inhalte werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, stellen jedoch keine allgemein gültigen oder wissenschaftlich gesicherten Lehrmeinungen dar. Sie bedürfen der eigenverantwortlichen Prüfung und Anwendung durch die Teilnehmenden.
Alle auf der Webseite angebotenen Leistungen dienen ausschließlich der Persönlichkeitsentwicklung und der Wissensvermittlung. Sie können unter anderem Techniken zur Förderung des körperlichen oder subjektiv empfundenen energetischen Wohlbefindens beinhalten, welche ausschließlich zur Selbstanwendung und in eigener Verantwortung erfolgen.
Die angebotenen Leistungen stellen ausdrücklich kein therapeutisches, medizinisches, psychotherapeutisches oder heilkundliches Angebot dar. Es werden keine Heilungsversprechen oder Erfolgsgarantien abgegeben. Die Angebote ersetzen weder eine ärztliche, psychologische noch eine sonstige fachliche Beratung oder Behandlung.
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2 | Haftung
Die Dienstleisterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Dienstleisterin nur auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartner regelmäßig vertrauen dürfen.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
Die Teilnahme an den Angeboten erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung. Die Teilnehmenden sind verpflichtet, die vermittelten Inhalte vor einer Umsetzung eigenständig und sorgfältig auf ihre individuelle Eignung zu prüfen.
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3 | Zustandekommen des Vertrags
Der Vertrag über die Teilnahme an einem Angebot der Dienstleisterin kommt mit dem vollständigen Zahlungseingang der jeweils ausgewiesenen Teilnahmegebühr zustande. Vor Zahlungseingang besteht kein Anspruch auf Leistungserbringung.
Mit Abschluss des Buchungsvorgangs erkennt der Kunde diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen als verbindlich an.
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3.1 | Zahlungsabwicklung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Webseite oder im jeweiligen Angebot angegebenen Preise. Die Dienstleisterin behält sich vor, im Rahmen von Sonderaktionen Preisnachlässe oder Gutscheincodes anzubieten.
Gutscheincodes sind nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Eine Barauszahlung sowie eine nachträgliche Einlösung sind ausgeschlossen.
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4 | Beanstandungen und Stornierung
Sollten Teilnehmende mit einer Leistung nicht zufrieden sein, ist die Dienstleisterin unverzüglich darüber zu informieren. Berechtigte Beanstandungen werden geprüft und im Rahmen des Möglichen behoben. Ziel ist stets eine einvernehmliche Lösung.
4.1 | Stornierung durch den Kunden
Eine Stornierung ist bis spätestens 60 Tage vor Kursbeginn möglich. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Stornierungserklärung.
Nach Beginn eines Programms oder bei vorzeitigem Abbruch durch den Kunden besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben hiervon unberührt.
4.2 | Kündigung durch die Dienstleisterin
Die Dienstleisterin ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
* gegen wesentliche Vertragspflichten oder diese AGB verstoßen wird,
* Inhalte des Programms unbefugt weitergegeben oder veröffentlicht werden,
* das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört wird,
* der Ablauf des Programms trotz Abmahnung erheblich beeinträchtigt wird oder
* die Kündigung zum Schutz anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer erforderlich ist.
Wurde zum Zeitpunkt der Kündigung bereits mehr als die Hälfte des Programms erbracht, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung. In anderen Fällen erfolgt eine anteilige Abrechnung der bis dahin erbrachten Leistungen.
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5 | Vertraulichkeit und Nutzungsrechte
Nur autorisierte Nutzerinnen und Nutzer, die ordnungsgemäß Zugang zu einem Programm oder Coaching erworben haben, sind zur Teilnahme berechtigt.
Die Weitergabe von Dokumentationen, Audio- oder Videodateien, Zugangsdaten oder sonstigen Inhalten an Dritte ist untersagt. Ebenso ist es untersagt, Inhalte ganz oder teilweise zu veröffentlichen oder zur Unterrichtung Dritter zu verwenden.
5.1 | Vertraulichkeitspflicht
Die Teilnehmenden verpflichten sich, alle direkt oder indirekt zur Kenntnis gelangten Informationen und Kursmaterialien vertraulich zu behandeln. Dies gilt auch für persönliche oder vertrauliche Informationen anderer Teilnehmender aus Gruppenformaten. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Die Dienstleisterin verpflichtet sich im Gegenzug ebenfalls zur vertraulichen Behandlung aller ihr bekannt werdenden Informationen.
5.2 | Vertragsstrafe
Verstößt der Kunde schuldhaft gegen die in diesem Abschnitt geregelten Vertraulichkeits- oder Nutzungsrechte, kann die Dienstleisterin eine angemessene Vertragsstrafe verlangen.
Die Vertragsstrafe beträgt im Einzelfall bis zum 1.000-fachen des gezahlten Kurspreises, maximal jedoch 100.000 EUR. Maßgeblich sind insbesondere Art, Umfang, Dauer und Schwere des Verstoßes sowie der Grad des Verschuldens. Die Festsetzung erfolgt nach billigem Ermessen und ist gerichtlich überprüfbar.
Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben unberührt. Eine gezahlte Vertragsstrafe wird auf einen etwaigen Schadensersatz angerechnet.
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6 | Inhalte der Programme und Pflichten der Teilnehmenden
Die angebotenen Inhalte dienen ausschließlich der persönlichen Entwicklung, Wissensvermittlung sowie der mentalen und/oder methodischen Unterstützung. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Leistung dar.
Die Teilnehmenden tragen die volle Eigenverantwortung für die Nutzung und Umsetzung der Inhalte sowie für die Beurteilung ihres körperlichen und psychischen Zustands. Bestehen parallel ärztliche oder therapeutische Empfehlungen, ist diesen uneingeschränkt Folge zu leisten.
Die Angebote setzen eine ausreichende psychische Belastbarkeit voraus. Bei bestehenden psychischen Erkrankungen oder laufender psychotherapeutischer Behandlung wird dringend empfohlen, vor Teilnahme Rücksprache mit der behandelnden Fachperson zu halten.
Die Teilnehmenden sind für ihr eigenes Wohlbefinden während der Nutzung der Inhalte, Gruppenarbeiten sowie der Verwendung von Materialien selbst verantwortlich.
Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmenden bereit, respektvoll mitzuwirken und zu einer positiven Kursatmosphäre beizutragen.
Sämtliche bereitgestellten Inhalte sind ausschließlich für die private, nicht kommerzielle Nutzung bestimmt.
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7 | Änderungen, Ausfall und höhere Gewalt
Die Dienstleisterin behält sich vor, Termine aus wichtigem Grund, insbesondere bei Krankheit oder höherer Gewalt, abzusagen oder abzubrechen. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.
Organisatorisch notwendige Änderungen oder Abweichungen von vereinbarten Inhalten bleiben vorbehalten, sofern diese für die Teilnehmenden zumutbar sind. Bei nicht nur geringfügigen Änderungen wird ein kostenloses Rücktrittsrecht mit einer Frist von 10 Tagen eingeräumt.
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8 | Sperrung und Ausschluss
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen diese AGB ist die Dienstleisterin berechtigt, den Zugang zu Benutzerkonten, Gruppen oder Materialien vorübergehend oder dauerhaft zu sperren sowie den Vertrag außerordentlich zu kündigen.
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9 | Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
